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مُساهمةموضوع: Kommentar: Kim Jong Un und Donald Trump: Zwei gefährliche Machtmenschen 1/126 Berliner Zeitung-Logo Berliner Zeitung    الخميس 10 أغسطس 2017, 02:09

Kommentar: Kim Jong Un und Donald Trump: Zwei gefährliche Machtmenschen
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berliner-zeitungvor 3 Std.

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Italien erhöht Druck auf private Seenotrettungsorganisationen

© dpa dpa
Präsident Trump sparte nicht mit starken Worten. Nordkorea werde „Feuer und Wut“ treffen, „wie die Welt es noch nie gesehen hat“, wenn das Land die USA weiter bedrohe. Vorher hatte Diktator Kim Jong Un den Amerikanern lässig mit einem Atomschlag gedroht, wenn sie weitere Wirtschaftssanktionen gegen den eigenen Staat durchsetzen. Auch seine Propaganda hat bereits davon gesprochen, „gnadenlos Feuer und Raketen auf die verantwortungslosen US-Imperialisten und ihre dreckigen Marionetten herabregnen“ zu lassen. Da haben sich zwei gefunden.

Aus den markigen Worten der beiden Machtmenschen spricht jedoch vor allem Unsicherheit, wie es jetzt weitergehen soll. Kim hat zwar mit seinen neu entwickelten Atomwaffen gerade Oberwasser, doch eine Reihe seiner Ziele rückt zugleich in die Ferne. Er wollte die Leistung der eigenen Wirtschaft steigern und den Lebensstandard der Bevölkerung erhöhen. Jetzt, da China tatsächlich den Handel zurückfährt, dürfte davon wenig übrig bleiben. Kim hat in der Kombination aus Bombe und Rakete zwar nun das ultimative Machtmittel. Doch er bleibt Diktator eines immer ärmeren Landes.

Die Supermacht USA wiederum versucht seit den frühen 90er-Jahren vergeblich, Nordkorea von seinem Atomkurs abzubringen. Dennoch hat Kims Vater Jong Il im Jahr 2006 seine erste Kernwaffe erfolgreich getestet. Der Sohn hat nun den Durchbruch geschafft: Sein Militär hat die Interkontinentalraketen entwickelt, mit denen sich die Bombe in entfernte Länder tragen lässt.

Kim Jong Il hatte noch Hemmungen


Gegen Nordkorea gibt es kaum wirksame Druckmittel. Schon Kim Jong Il war es gleichgültig, dass sein Land kaum Handel treiben konnte, wenn er nur Nuklearwaffen in die Hände bekam. Doch er hatte noch Hemmungen, wollte die Weltgemeinschaft nicht vollends gegen sich aufbringen und lieber Öllieferungen abstauben. Der jüngere Kim kennt keine Skrupel.

Die Schuld für das Versagen der etablierten Atommächte gegen Nordkorea liegt bei China – hier hat Trump völlig recht. Zu viele alte Betonkommunisten in Peking haben eine schützende Hand über den letzten echten sozialistischen Bruderstaat gehalten. Die Rakete, die Kim Ende Juli hat testen lassen, kann vermutlich um die 10 000 Kilometer weit fliegen, wenn sie fertig entwickelt ist. Damit liegt auch Berlin in Reichweite, aber – für Kim viel wichtiger – auch Los Angeles oder Denver. Es wächst die Gefahr eines unübersichtlichen Konflikts. Schon jetzt sind in den Meeren um die koreanische Halbinsel schwer bewaffnete Flotten aus China, den USA und beiden Koreas unterwegs.

Kims Verhalten ist dabei paradoxerweise weitgehend logisch. Er eröffnet sich mit den Bomben die Möglichkeit, das Ausland zu erpressen und beispielsweise Geld, Öl oder Lebensmittel im Gegenzug für eine Verringerung seines Arsenals zu fordern. Unter den Sanktionen wird in erster Linie nicht er selbst leiden, sondern das einfache Volk.

Das Szenario eines spontanen Zusammenbruchs des Regimes bleibt dabei unwahrscheinlich. Die Nordkoreaner sind so ahnungslos wie eh und je. Westfernsehen oder ähnliche Informationswege gibt es nicht, dafür pausenlos Aufmärsche, patriotische Lieder und immer die gleiche Botschaft vom gottgleichen Kim, dem überlebensgroßen Beschützer des Landes.

Kim Jong Un giert nach Respekt


Es gibt nur eine Lösung für das Problem. Die Staatengemeinschaft muss das Land dazu bringen, sein Atomprogramm zu deckeln und kontrollieren zu lassen. Kim wird die Bombe nicht wieder aufgeben – eher wird er sie benutzen. Eine Mischung aus Drohungen und Druck plus offenen Verhandlungen könnte jedoch das gewünschte Ergebnis bringen.

Kim giert nach internationalem Respekt, nach „Gesicht“. Sein Land braucht zudem dringend Warenlieferungen, um nicht noch ärmer zu werden. Kim könnte den steigenden Lebensstandard seiner Genialität zuschreiben lassen. In direkten Verhandlungen wird er zu Zugeständnissen bereit sein – auch zur Beschränkung seines Atomprogramms.

Nachdem Trump also erst einmal glaubwürdig mit Feuer und Vergeltung droht – das ist immerhin eine Sprache, die Kim versteht – könnte er im zweiten Schritt die Realität anerkennen und Unterhändler schicken. Ein ähnliches Geschäft wie mit dem Iran wäre denkbar. Alle Ausrüstung zur Herstellung von Atombomben und Raketen kommt unter Aufsicht. Die vorhandenen Bomben sind getrennt von den Raketen zu lagern. Nordkorea bleibt im Besitz der Waffen, darf unter diesen Bedingungen aber wieder mit allen handeln.
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